tzpewriter

11 06 2009

Oha, wie lange hab ich mich denn hier nicht mehr blicken lassen? Ist jetzt doch schon ne ganze Weile her.

Zu berichten habe ich dennoch nicht sonderlich viel, was allerdings momentan ein recht groβer Vorteil ist, da ich z.Z. etwa so schnell tippe, wie ein Analphabet mit nur einem Finger, der noch dazu das allererste Mal eine Computertastatur bedient. Naja, ich bin ja selber Schuld… Warum muss ich auch jeden Scheiß ausprobieren? Aber der Reihe nach.

Langeweile und Google grad zufällig auf, ihr kennt das sicher. Mir fiel plötzlich eine Geschichte meines früheren Informatiklehrers ein: Eines Gerüchtes zufolge soll die Anordnung der Tasten auf einer Schreibmaschine so gewählt worden sein, dass man das Wort „TYPEWRITER“ (engl. für Schreibmaschine) sehr schnell und einfach tippen kann. Die Buchstaben für dieses Wort stehen nämlich allesamt in der ersten Buchstabenreihe. Angeblich soll Christopher Latham Sholes, der Erfinder der ersten US-amerikanischen Schreibmaschine und der „QWERTY“-Tastaturbelegung, diese gewählt haben, um leichter demonstrieren zu können, wie schnell man mit seinen Typewritern schreiben kann. Er soll bei solchen Demonstrationen dann einfach mal eben schnell „TYPEWRITER“ eingetippt haben, was durch diese Belegung der Tasten eben sehr schnell geschehen konnte. (Eigentlich wurde das „QWERTY“-Layout allerdings entwickelt, damit sich beim Tippen die mechanischen Hebel der Schreibmaschine nicht so häufig verhaken. Aber meiner Meinung nach schließt das die erste Geschichte nicht aus ;))

Jedenfalls wollte ich (durch diese kleine Anekdote inspiriert) das Wort „Typewriter“ googeln. Da ich aber als Durchschnittsdeutscher eine durchschnittsdeutsche Tastatur mit der deutschen „QUERTZ“–Belegung (Y und Z vertauscht) besitze, hätte ich meinen Finger erst bis in die letzte Reihe bewegen müssen, was mir eindeutig zu anstrengend war in dem Moment. So kam das Wort „tzpewriter” zustande.

Nun ja, und da sieht man mal wieder, Faulheit wird belohnt. Denn auf diesem Wege bin ich auf noch ein anderes Tastaturlayout gestoßen: das NEO-Layout. Die perfekte Tastatur für mich! Sie ist so konzipiert, dass man die Finger so wenig wie möglich bewegen muss. Und es funktioniert. Angenehmer Nebeneffekt ist zusätzlich, dass sie auf die unnötige Caps-Lock Taste verzichtet und sie zu einer weiteren Umschalttaste umfunktioniert. So sind 6 verschiedene Zeichenebenen, und damit sehr viele Sonderzeichen möglich.

Außerdem soll man durch die wenigen kurzen Bewegungen schneller schreiben können. Davon merkt man zwar anfangs nichts, aber ich denke ich kann mich dran gewöhnen. Auf jeden Fall ist es eine interessante (Hey das Wort kann man ja auch mit nur einer Reihe schreiben^^) Erfahrung. Ich merke richtig wie sehr ich QUERTZ verinnerlicht habe.

Hab jetzt aber genug uninteressantes Zeug geschrieben, was ich eigentlich nur gemacht habe um es mal mit einem längeren Text auszuprobieren^^

Bleibt zum Schluss eigentlich nur noch zu sagen: Was echt kacke ist, sind die Standard-Shortcuts, die man sich über die Jahre angewöhnt hat und jetzt ganz anders gehen ;).








Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.